Vom 1.5. 2026 bis 21.2.2027 im Ööm­rang Hüs

Huth. Amrum
Expres­sio­nis­ti­scher Realismus

Er hol­te in den 1950ern die Moder­ne nach Nebel: W. Robert Huth mit sei­ner Frau Ruth. Maler. Kunst­pro­fes­sor in Ber­lin. Ehren­bür­ger von Nebel. Auf Amrum bes­ser bekannt als Hüt­chen oder Onkel Huth.
Jeden Som­mer nah­men Ruth und Huth im Kapi­täns­haus von Wil­lem Peters Quar­tier und schar­ten in Nebel einen mun­te­ren, fami­liä­ren Kreis befreun­de­ter Künst­le­rin­nen und Künst­ler aus bil­den­der Kunst, Musik und Thea­ter um sich, dar­un­ter Hans Jae­nisch, Max Kaus, Gory von Stryk und des­sen Frau Bes­sy The­sen, Ernst Schu­ma­cher, Heinz Fuchs, Ernst Böhm, Bri­git­te Hei­li­ger und vie­le ande­re, sogar Max Pechstein.
Man traf sich, ging spa­zie­ren, mal­te, trank zusam­men und spiel­te Kar­ten. Der Krieg war vor­bei, man leb­te und mach­te Urlaub am Meer! Hun­der­te meis­ter­li­cher klei­ner Kunst­wer­ke auf Post­kar­ten tru­gen den Namen der schö­nen, damals kaum bewal­de­ten und tou­ris­tisch wenig berühr­ten Insel in die Repu­blik hinaus.
Anläss­lich des 50. Todes­ta­ges des 1977 auf Amrum bei­gesetz­ten Malers der zwei­ten „Brücke“-Generation zeigt die „Bun­te Kapel­le – Amru­mer Kul­tur- und Geschichts­werk­statt e.V.“ bis zum Bia­ke 2027 eine Son­der­aus­stel­lung mit über 50 Wer­ken W.R. Huths aus Amru­mer Pri­vat­be­sitz. Zu sehen im im Ööm­rang Hüs immer diens­tags, mitt­wochs und don­ners­tags von 14 bis 18 Uhr. Ein­tritt 4€ pro Per­son, Kin­der und Jugend­li­che bis 16 Jah­re frei.

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