Frie­si­sches Leben auf Amrum

Ein Blick ins Ööm­rang Hüs ist wie eine klei­ne Zeit­rei­se: Ori­gi­nal ein­ge­rich­te­te Stu­ben, nied­ri­ge Decken, knar­ren­de Die­len – hier wird der All­tag ver­gan­ge­ner Jahr­hun­der­te lebendig.

In die­sem his­to­ri­schen Frie­sen­haus sind meh­re­re Räu­me zu besich­ti­gen, dar­un­ter die Wohn­stu­be aus dem 17. Jahr­hun­dert ( „a dörnsk“) und die Küche („a köö­gem“) mit der alten Feu­er­stel­le („elda­ag“).

Von der Küche aus wur­de die gute Stu­be durch einen Bei­le­geo­fen beheizt. Die­ser „Bile­ger“ von 1681 steht vor einer beson­ders schö­nen Wand aus Flie­sen mit dem Tableau eines Schmackschif­fes, des­sen Kapi­tän sei­ner­zeit der Besit­zer des Hau­ses war. Die Kapi­täns­stu­be dien­te zugleich als Schlaf­raum, wovon die bei­den kur­zen Alko­ven-Bet­ten zeu­gen. Heu­te kann die­se schö­ne, tra­di­tio­nel­le Frie­sen­stu­be auch als Trau­zim­mer genutzt werden.

Der ehe­ma­li­ge Stall­trakt des Hau­ses führt zu den Anfän­gen des Tou­ris­mus auf Amrum und zeigt ein mon­dän ein­ge­rich­te­tes Frem­den­zim­mer um 1900.

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