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Das Ööm­rang Hüs ist ein ehe­ma­li­ges Kapi­täns­haus in Nebel und wur­de um 1683 erbaut. 

In den bei­den hin­te­ren Räu­men des ehe­ma­li­gen Wirt­schafts­rak­tes ist vom 1. Mai 2026 bis zum 21.02.2027 eine Son­der­aus­stel­lung mit Wer­ken des expres­sio­nis­ti­schen Malers Wil­ly Robert Huth aus Amru­mer Pri­vat­samm­lun­gen zu sehen.

Gemein­sam mit sei­ner Frau Ruth ver­brach­te der Ber­li­ner Künst­ler und Hoch­schul­pro­fes­sor von 1952 bis 1976 jeden Som­mer auf Amrum und ver­sam­mel­te in Nebel zahl­rei­che nam­haf­te bil­den­de Künst­le­rin­nen und Künst­ler um sich, dar­un­ter Max Pech­stein, Max Kaus, Gory von Stryk und des­sen Frau Bet­ty Thei­sen, Hans Jae­nisch, Oswald Peter­sen, Ernst Böhm, Heinz Fuchs, Wil­li Schmidt und Hein­rich Schwarz, aber auch Musik­schaf­fen­de und Thea­ter­leu­te wie die bekann­ten Ber­li­ner „Sta­chel­schwei­ne“.

Hüt­chen, wie der Nebe­ler Ehren­bür­ger auf der Insel lie­be­voll genannt wur­de, war nie ohne Skiz­zen­block oder lee­re Post­kar­ten anzu­tref­fen. So ent­stand hier auf Amrum ein aus­drucks­star­kes Spät­werk des mit den Malern Oscar Koko­ko­scha, Geor­ge Grosz, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pech­stein und Karl Hofer schon seit den 1920er Jah­ren eng befreun­de­ten Künst­lers, das neben Ölge­mäl­den, Aqua­rel­len, Pas­tel­len, Dru­cken und bemal­ten Skulp­tu­ren hun­der­te klei­ner Kunst­wer­ke in Post­kar­ten­grö­ße umfasst. Sein Werk und die vie­len von Huth und Ruth gepfleg­ten Freund­schaf­ten tru­gen in der Nach­kriegs­zeit erheb­lich dazu bei, das beschau­li­che Dorf Nebel als male­ri­schen Urlaubs­ort an der Nord­see zu etablieren.

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