Der Ööm­rang
Feri­an

Das Ööm­rang Hüs auf Amrum

„Wat a fee­dern üs fer­areft, läät‘s dach sä, dat det ei stareft“

L.C. Peters

Das Ööm­rang Hüs im Dorf Nebel ist ein leben­di­ges Kul­tur­denk­mal. Es wur­de im 17. Jahr­hun­dert erbaut und gehört dem Ööm­rang Feri­an. Das reet-gedeck­te, his­to­ri­sche Kapi­täns­haus wird vom Ver­ein als ori­gi­nal­ge­treu ein­ge­rich­te­tes Muse­um erhal­ten. Eine Dau­er­aus­stel­lung und wech­seln­de Son­der­aus­stel­lun­gen zur Kul­tur- und Wirt­schafts­ge­schich­te zei­gen anschau­lich das Leben auf der Insel in frü­he­ren Zeiten.

Aktu­el­le Öffnungszeiten

30. März – Ende Okto­ber 2026

Mon­tag bis Freitag
11:00 – 13:30 Uhr
15:00 – 17:00 Uhr

Sams­tag
11:00 – 13.30 Uhr

Sonn- und Fei­er­ta­ge geschlossen.

Der Ein­tritt ist frei,
um Spen­den wird gebeten.

Win­ter­öff­nungs­zei­ten 2026/27 ab November

Adres­se und Kontakt

Ööm­rang Hüs
Amru­mer Archiv & Museum
Waas­wai 1
25946 Nebel auf Amrum

info@​oeoemrang-​ferian.​de
Fon: 04682 – 4153

Grup­pen

Für Grup­pen bie­ten wir Füh­run­gen nur auf Anfra­ge außer­halb der Öff­nungs­zei­ten und mit Anmel­dung an.
Anmel­dung und Ter­min­ver­ein­ba­rung bit­te unter:

Fon: 04682 – 4120
E-Mail: info@​oeoemrang-​ferian.​de

Amrums
Ööm­rang Hüs

Beson­de­re Termine

Das Ööm­rang
Hüs – Dauerausstellung

Frie­si­sches Leben auf Amrum

Ein Blick ins Ööm­rang Hüs ist wie eine klei­ne Zeit­rei­se: Ori­gi­nal ein­ge­rich­te­te Stu­ben, nied­ri­ge Decken, knar­ren­de Die­len – hier wird der All­tag ver­gan­ge­ner Jahr­hun­der­te lebendig.

Wohn­stu­be ( „dörnsk“)

In die­sem his­to­ri­schen Nebe­ler Frie­sen­haus sind meh­re­re Räu­me zu besich­ti­gen, dar­un­ter die Wohn­stu­be aus dem 17. Jahr­hun­dert ( „a dörnsk“) und die Küche („a köö­gem“) mit der alten Feu­er­stel­le („elda­ag“).

Von der Küche aus wur­de die gute Stu­be durch einen Bei­le­geo­fen beheizt. Die­ser „Bile­ger“ von 1681 steht vor einer beson­ders schö­nen Wand aus Flie­sen mit dem Tableau eines Schmackschif­fes, des­sen Kapi­tän sei­ner­zeit der Besit­zer des Hau­ses war. Die Kapi­täns­stu­be dien­te zugleich als Schlaf­raum, wovon die bei­den kur­zen Alko­ven-Bet­ten zeu­gen. Heu­te kann die­se schö­ne, tra­di­tio­nel­le Frie­sen­stu­be auch als Trau­zim­mer genutzt werden.

Der ehe­ma­li­ge Stall­trakt des Hau­ses führt zu den Anfän­gen des Tou­ris­mus auf Amrum und zeigt ein mon­dän ein­ge­rich­te­tes Frem­den­zim­mer um 1900.

Vor­rats­kam­mer

Küche („köö­gem“)

Grö­ße­re Grup­pen oder Schul­klas­sen kön­nen wir nur außer­halb der Öff­nungs­zei­ten nach vor­he­ri­ger Abspra­che durch die Räu­me führen.

Ööm­rang Hüs

Füh­run­gen durch das Haus

Besich­ti­gung des Ööm­rang Hüs

Das schö­ne, alte Reet­dach­haus in Nebel wur­de um 1683 als Kapiäns­haus erbaut und 1994 vom Ööm­rang Feri­an als Muse­um eröffnet.
Wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten füh­ren wir euch durch die his­to­ri­schen Räu­me und erzäh­len vom Leben der Men­schen auf Amrum ges­tern und heute.

Wir neh­men kein Ein­tritts­geld, bit­ten aber um eine ange­mes­se­ne Spen­de für den Erhalt des Hauses.
Eine vor­he­ri­ge Anmel­dung ist nur für Grup­pen eforderlich.

Ööm­rang Hüs

Füh­run­gen durch das Haus im Winter

Win­ter­füh­rung im Ööm­rang Hüs

Im Win­ter könnt ihr das his­to­ri­sche Kapi­täns­haus von 1683 nur im Rah­men einer Füh­rung besich­ti­gen. Wir zei­gen euch die im Ori­gi­nal erhal­te­nen Räu­me und erzäh­len vom Leben in einem der ers­ten Häu­ser Nebels. Ihr erfahrt, wie stark der Jah­res­lauf bis heu­te die Arbeit und das Leben auf Amrum prä­gen und was sich im Lau­fe der Jahr­hun­der­te ver­än­dert hat.
Die Win­ter­füh­rung dau­ert ca. 1,5 Stunden.
Eine vor­he­ri­ge Anmel­dung ist nur für Grup­pen erforderlich.
Wir neh­men kein Ein­tritts­geld, bit­ten aber um eine ange­mes­se­ne Spen­de für den Erhalt des Hauses.

Das Ööm­rang
Hüs – Kapitänsstube

Hei­ra­ten

Hei­ra­ten im Kapi­täns­haus? „Ein Ort, der Geschich­te schreibt – auch eure.“
Im his­to­ri­schen Ambi­en­te des Ööm­rang Hüs wird jede Trau­ung zu etwas ganz Besonderem.

Im Ööm­rang Hüs könnt ihr euch das Ja-Wort geben – ganz intim, ganz beson­ders und mit­ten in Amrums Geschichte.

Seit 1996 haben schon über 1.500 Paa­re im his­to­ri­schen Ööm­rang Hüs gehei­ra­tet. Die Trau­un­gen fin­den in der schmu­cken Kapi­täns­stu­be statt.

Nähe­re Aus­künf­te erteilt das Stan­des­amt Föhr-Amrum II

Der Ööm­rang
Feri­an

Frie­si­sche Sprache

Ööm­rang – das heißt Amru­me­risch und ist der Amru­mer Dia­lekt der frie­si­schen Sprache.

Frie­sisch ist als eige­ne Spra­che aner­kannt, wur­de in die euro­päi­sche Char­ta für Min­der­hei­ten­spra­chen auf­ge­nom­men und ist durch die Lan­des­ver­fas­sung in Schles­wig-Hol­stein geschützt. An den Uni­ver­si­tä­ten in Kiel und Flens­burg kann man Frie­sisch stu­die­ren, und am Gym­na­si­um auf Föhr ist Frie­sisch sogar ein Abiturfach.

Wofür wir uns stark machen:

Wir wün­schen uns, dass Frie­sisch auch auf Amrum in den Regel­un­ter­richt auf­ge­nom­men wird, damit alle Kin­der von der 1. bis zur 10. Klas­se die Chan­ce haben, Ööm­rang (Amru­mer Frie­sisch) zu ler­nen und die kul­tu­rel­len Beson­der­hei­ten der Insel ver­ste­hen und wert­schät­zen können.

Es wür­de uns freu­en, wenn auch die Medi­en mit frie­si­schen Bei­trä­gen zum Sprach­er­halt beitragen.
Ob Fri­isk-Funk in der Fer­ring Stif­tung, den Schreib­wett­be­werb Fer­teel iin­j­sen des Nord­fri­isk Insti­tut, Frie­sisch für Anfän­ger in der Amru­mer Volks­hoch­schu­le und Frie­sisch ler­nen im Insel­kin­der­gar­ten – wir begrü­ßen jede Initia­ti­ve in die­se Richtung.

Vie­le Orts­schil­der und Stra­ßen­na­men auf Amrum tra­gen frie­si­sche Namen, und auf den Frie­sen­bän­ken ent­lang der Wan­der­we­ge laden frie­si­sche Sinn­sprü­che zum Rät­seln ein.

Dadurch ist Frie­sisch im Dorf­bild sicht­bar. Doch den Fort­be­stand der Insel­spra­che in einer sich ändern­den Welt zu sichern, ist gar nicht so leicht, denn in vie­len Fami­li­en wird die Spra­che im All­tag nicht mehr gesprochen.

Du möch­test wis­sen, was die frie­si­schen Sprü­che auf den Frie­sen­bän­ken bedeu­ten? Hier kannst Du Dir die Lis­te der alten Amru­mer Sinn­sprü­che samt Über­set­zung und Bedeu­tung her­un­ter­la­den: Down­load PDF Dokument 

„Der Geist einer Spra­che offen­bart sich am deut­lichs­ten in ihren unüber­setz­ba­ren Worten.“

Marie von Ebner-Eschenbach

Das „Amru­mer Lied“ wur­de vom Föh­rer Lorenz Con­rad Peters gedich­tet und wird nach der Melo­die „In der Hei­mat ist es schön“ (Andre­as Zöll­ner, ca. 1840) gesun­gen. Die alten Stein­plat­ten stam­men aus der Bruns­büt­te­ler Schleu­se des Nord-Ost­see-Kanals. Hier sind sie auf Amrum zu finden:

1. Stro­phe: Witt­dün, Kie­fern­weg, Auf­gang zur Aussichtsdüne
2. Stro­phe: Stee­nod­de an der Linkskurve
3. Stro­phe: zwi­schen Nord­dorf und Nebel am Wirtschaftsweg
4. Stro­phe: in Nebel beim Ööm­rang Hüs

„Amru­mer Lied“ Übersetzung

„Amru­mer Lied“ anhören

Rein­hard Jannen
im Archiv

Amru­mer Archiv

Von his­to­risch bedeut­sa­men Amru­mer Urkun­den und Doku­men­ten hal­ten wir Kopien vor. Ansprech­part­ner im Ööm­rang Feri­an hier­für ist Jens Jes­sen (Tel. 96230).
Den Gesamt­be­stand des Amru­mer Archivs könnt ihr bei der Fer­ring Sitf­tung ein­se­hen. Er ist in einem Find­buch erfasst (Stand 2018):

→ Zum Findbuch

Das Ööm­rang Archiif wird ste­tig erwei­tert, z.B. durch die Digi­ta­li­sie­rung des Nach­las­ses der ver­stor­be­nen Hei­mat­for­sche­rin Wil­ma Ble­chen­berg.

→ Kon­takt

Mit­glied wer­den, mit­ma­chen, spenden.

Unter­stüt­zung kön­nen wir immer gebrauchen.

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